Info-Ruhrgebiet - watt sonz?
Bald heißt es wieder: Ab ins kühle Nass
Dienstag, 23. Juni 2009 um 20:20 Uhr

Die Badesaison auf der Kokerei Zollverein rückt in greifbare Nähe

Die Arbeiten am Werkschwimmbad nähern sich dem Ende, so dass es pünktlich zur

Extraschicht (27.06.2009) wieder eröffnet wird. Dann heißt es wieder:
Handtuch und Badehose bzw. Badeanzug einpacken und ab ins kühle Nass.
Sonnen, Schwimmen und Abtauchen - dieser Dreiklang wird in den nächsten
Wochen ebenso zur Kokerei gehören wie Kohle, Koks, Kultur.

Bis dahin war es wieder ein weiter Weg: In zahlreichen Stunden haben die
Handwerker der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur sechs
Wochen lang an dem Werkschwimmbad gearbeitet, da es aus statischen Gründen
an der Zeit war, die Traghölzer auszutauschen. Daher haben sie zunächst die
alte Konstruktion demontiert und neue Traghölzer angebracht und
ausgerichtet. Zudem wurde die Liegefläche rund um das Becken erneuert. Dies
alles natürlich nach dem Originalvorbild. Bei dem Werkschwimmbad handelt es
sich nicht einfach um irgendeinen Pool, sondern um ein Kunstwerk. Im Jahr
2001 wurde das Schwimmbad im Rahmen des Kunstprojekts "Zeitgenössische
Kunst und Kritik" von den beiden Frankfurter Künstlern Dirk Paschke und
Daniel Milohnic geschaffen und ist seitdem fester Bestandteil des
Sommerprogramms auf der Kokerei. Zwei Überseecontainer wurden
aneinandergeschweißt und werden nun als Schwimmbecken neu genutzt, wodurch
der Strukturwandel im Ruhrgebiet thematisiert wird.

Damit Besucher entspannt schwimmen und abtauchen können, wird noch ein
Bademeister bzw. eine Bademeisterin gesucht. Weitere Informationen unter:
Tel. 0231-931122-0 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

Eröffnung: Extraschicht: 27.06.2009, um 18 Uhr (nur mit
Extraschicht-Ticket)

Kokerei Zollverein
Arendahlswiese
45141 Essen
Fon 02 01 | 8 30 90 90
www.route-industriekultur.de/ankerpunkte/kokerei-zollverein/
www.kokereizollverein.de
www.industriedenkmal-stiftung.de
 

 
Kulturhauptstadt
Dienstag, 05. Mai 2009 um 20:24 Uhr

Falsches Signal der EU zur Kulturhauptstadt

Die Nachricht, dass die RUHR.2010 statt mit „Metropole Ruhr“ nun wieder als „Essen für das Ruhrgebiet“ werben muss, stößt beim Verein pro Ruhrgebiet auf völliges Unverständnis.

„Damit tut die EU Kommission weder sich noch der Metropole Ruhr einen guten Dienst“ ist die Meinung von pro Ruhrgebiet-Geschäftsführer Roland Kirchhof. Denn je mehr Menschen sich mit dem Kulturhauptstadt-Gedanken in allen Städten des Reviers identifizierten, desto besser sei dies auch für die europäische Kulturhauptstadtstrategie der EU. Andererseits sei der Blick auf die gesamte Metropole im Rahmen von Ruhr.2010 ein wichtiger Meilenstein zur Metropolenbildung, bei dem der übergeordnete Slogan identitätsstiftende Bedeutung habe. Die EU hätte sich eigentlich, so pro Ruhrgebiet, glücklich schätzen sollen, dass der Kulturhauptstadtgedanke innovativ weiterentwickelt worden ist.

Allerdings, dessen ist sich der Verein pro Ruhrgebiet sicher, werden sich die Menschen hier durch den Querschuss aus Brüssel letztlich nicht irritieren lassen. Längst sei das Projekt Ruhr.2010 von den Bürgern in allen 53 Städten des Reviers angenommen. Problematisch bleibe aber, dass mit „Essen für das Ruhrgebiet“ die Metropolenbildung schwer nach außen verdeutlicht werden könne.

 

Kontakt:

Verein pro Ruhrgebiet, Semperstr. 51, 5138 Essen

Telefon: 0201/89415-0, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.

 

 
Deutschlands größte Stadt
Mittwoch, 08. April 2009 um 20:46 Uhr

Wir gründen Deutschlands größte Stadt

Fünf Millionen Menschen lassen sich nicht länger übersehen.
Das Ruhrgebiet muss eine Einheit werden, demokratisch regiert.
Nur so vollendet sich der Wandel von Europas kraftvollstem Industriegebiet zu Deutschlands größter Stadtlandschaft.

Im 19. und 20. Jahrhundert strömten Millionen Menschen aus allen Himmelsrichtungen in das Land an Ruhr, Rhein, Emscher und Lippe. Sie schufen, ohne es zu wissen und zu wollen, eine neue Riesenstadt. Sie wurden als Arbeitskräfte in der Industrie gebraucht, nicht als mündige Bürger.

weitere Infos unter: http://www.stadtruhr.de/